Seite 1 von 17
Seite 1 von 17

Mit dem Rennrad das Fahrrad neu entdecken

Rennräder: wissenswerte Informationen im Überblick

Wer in ein Rennrad investieren möchte, der sieht sich einem unübersichtlichen Dschungel vielfältiger Angebote gegenüber. Auch ist der Kauf eines Rennrads eine individuelle Angelegenheit, weshalb es einige Aspekte nicht außer Acht zu lassen gilt.

Eine Checkliste zum Rennrad kaufen

Schalthebel RennradUm das passende Rennrad zu finden, sollten bereits vorab einige Punkte durchdacht werden. Die erste Frage, die vor dem Kauf beantwortet werden sollte, ist die nach dem passenden Rahmen, den das Rennrad aufweisen sollte. Hier stehen dem Biker entweder Rahmen aus Carbon oder aus Aluminium zur Verfügung. Um herauszufinden, welcher Rahmen für einen selbst am besten geeignet ist, kann als Faktor zum Beispiel das zur Verfügung stehende finanzielle Budget herangezogen werden. Carbon-Rahmen befinden sich eindeutig auf dem Vormarsch, da sie Qualitätsmerkmale mitbringen, auf die es bei einem Rennrad auch ankommt.

Zu den Merkmalen, durch welche sich ein Carbon-Rahmen auszeichnet, zählen unter anderem eine effiziente Vibrationsdämpfung, ein niedriges Gewicht und eine satte Steifigkeit. Allerdings ist zu erwähnen, dass die Fertigung von Carbon-Rahmen recht teuer ist, weshalb Käufer mit einem niedrigen Budget vermutlich mit einem Alu-Rahmen besser beraten sind. In unserem Onlineshop stehen Rennräder mit beiden Rahmen-Sorten zu fairen Konditionen zur Verfügung.

Die zweite Frage, die zu beantworten ist, bezieht sich auf die Gabel, die das Rennrad aufweisen soll. Hier ist zu überlegen, ob die Gabel aus Vollcarbon oder aus Carbon und einem Alu-Schaft bestehen soll. Die erste Variante bringt wieder höhere Anschaffungskosten mit sich, spielt aber seine Stärken gut aus. Wer sich für Carbon und einen Alu-Schaft entscheidet, muss zwar mit mehr Gewicht rechnen, jedoch ist die Störungsanfälligkeit im Nachhinein geringer.

Die Schaltgruppe beim Rennrad

Schalteinheit RennradEin weiteres wichtiges Kriterium, welches es im Rahmen eines Rennradkaufs zu beachten gilt, ist die richtige Schaltgruppe. Diesbezüglich lässt sich sagen, dass die eigenen Vorlieben die passende Schaltung bestimmen. Pauschal lässt sich sagen, dass eine hochpreisige Schaltgruppe leichter in der Handhabung ist. Es gibt jedoch bei den verfügbaren Angeboten kein besser oder schlechter. In unserem Onlineshop werden zudem Rennräder angeboten, welche über eine elektronische Schaltung verfügen. Was Fahrgefühl und Bedienung angeht, so lässt sich über elektronische Schaltungen sagen, dass sie den Rennradfahrer begeistern werden. Der einzige Nachteil liegt wiederum im Preis, die Herstellung derartiger Schaltgruppen ist recht teuer.

Hochwertige Rennräder für sportliche Fahrweisen

Einer der wichtigsten Bestandteile am Rennrad sind die Laufräder. Wem es bei seinen Touren auf eine gute Beschleunigung ankommt, der sollte sich für Laufräder mit flachen Felgen entscheiden. Diese Laufräder werden sich vor allem im Alltag bewähren, da sie aufgrund ihrer Beschaffenheit als echte Allrounder bezeichnet werden dürfen. Laufräder mit flachen Felgen überzeugen zudem dadurch, dass sie nur wenig anfällig für Seitenwind und äußerst stabil sind. Im Trend liegen Laufräder mit etwas höheren Felgen, etwa 30 mm. Diese bringen vor allem das optische Etwas mit, lassen sich jedoch schwerer beschleunigen. Dafür charakterisieren sich diese Laufräder durch ihre besseren Rolleigenschaften. Höhere Felgen bringen ebenfalls den Vorteil mit, dass sie noch stabiler sind. Sie eignen sich daher auch für schwerere Fahrer gut.

Eine dritte Gruppe, die bei den Laufrädern zur Verfügung steht, sind die Aero-Laufräder. Hierbei handelt es sich um wahre Spezialisten. Aero-Laufräder sind mit hohen Felgen bestückt, lassen sich schwerlich beschleunigen, sind recht anfällig für Seitenwind, halten allerdings extrem gut das Tempo. Der Interessent sollte also wissen, ob er auf Leichtigkeit, Design oder ein gutes Tempo am meisten Wert legt, um eine gute Entscheidung zu treffen.

Was das Material der Felgen auf den Laufrädern angeht, so werden Modelle aus Aluminium und Carbon angeboten. Alu-Felgen haben sich bei Rennrädern bewehrt. Die teureren Carbon-Felgen sparen zwar viel Gewicht ein, lassen jedoch in Bezug auf ihre Bremsleistung bei nassem Untergrund oftmals zu wünschen übrig.

Rennräder und ihre Bereifung

Rennradreifen Da der Fahrer mit einem Rennrad für gewöhnlich etwas schneller unterwegs ist, sollte der Aspekt der Sicherheit nicht unterschätzt werden. Diese Sicherheit wird von den richtigen Reifen ausgemacht. Hier im Portal werden Komplettsätze in allen Preisklassen angeboten, die durch eine gute Qualität zu überzeugen wissen.

Es gibt drei Kriterien, die ein guter Rennradreifen erfüllen muss. Er muss pannensicher sein, einen guten Rollwiderstand mitbringen und komfortabel und leicht unterwegs sein. Viele Einsteiger investieren in gute 23 mm breite Pneus-Reifen, mit welchen sie gut ausgestattet sind. Doch auch die etwas breiteren 25 mm Reifen sind empfehlenswert, da sie bei geringerem Rollwiderstand mehr Komfort bieten. Für welche Reifen welches Herstellers sich der Kunde letztendlich entscheidet, ist also zweitrangig. Es ist nur darauf zu achten, dass der korrekte Reifendruck eingehalten wird und nicht zu viel oder zu wenig Bar auf dem Reifen sind. Als Faustregel kann die folgende Formel angewendet werden. Das Körpergewicht des Fahrers geteilt durch die Zahl 10 ergibt den richtigen Luftdruck auf dem Rennradreifen. Zumeist sind auf Rennradreifen zwischen 5 und 10 Bar gängig.

Immer fest im Sattel sitzen

RennradsattelVor allem, wenn es mit dem Rennrad auf längere Fahrten gehen soll, muss der Sattel gewissen Qualitätsansprüchen genügen können. Er sollte stabil sein, etwas aushalten können und den Sitzkomfort des Fahrers dabei nicht vernachlässigen. Damit sich die Touren auf dem Rennrad komfortabel gestalten, ist bei der Wahl des Sattels auf den optimalen Abstand der Sitzknochen zu achten.

Lichtpflicht, Beleuchtung und Licht am Rennrad

In der StVO, § 67, ist geregelt, mit welcher Beleuchtung Fahrräder ausgestattet sein müssen. Rennräder bilden hierbei keine Ausnahme, so gibt es nur wenige Sonderregelungen. Grundsätzlich gilt, dass Fahrräder über eine fest installierte Lichtanlage verfügen müssen, an welcher vorn ein weißer Scheinwerfer und hinten ein rotes Rücklicht befestigt sind. Diese Lichtanlage wird mit einem Dynamo betrieben. Nur für Rennräder, die weniger als 11 Kilogramm auf die Waage bringen gilt, dass zwar entsprechende Lampen mitgeführt werden, diese aber nicht fest installiert werden müssen. Was die verschiedenen Reflektoren angeht, so gelten für Rennräder die gleichen Regeln, wie für andere Fahrräder auch.

Wann die Entscheidung für ein Rennrad fallen sollte

RennradlenkerZu guter Letzt bleibt nur die Frage zu klären, für wen ein Rennrad eigentlich geeignet ist. Diese Frage kann schon mit der Auslegung eines Rennrads beantwortet werden. So befindet sich der hauptsächliche Einsatzbereich von Rennrädern auf Straßen und kennzeichnet sich durch eine sportliche bis extrem sportliche Fahrweise. Beim Rennradfahren geht es um Kraft und Schnelligkeit. Dies wird auch schon durch den etwas höheren Sattel und den nach unten geneigten Lenker deutlich. Jemand, der Probleme damit hat, seinen inneren Schweinehund zu überwinden, der sollte sich nicht für ein Rennrad entscheiden. Geht es jedoch darum, den Körper fit zu halten und neue Herausforderungen in Sachen Kraftaufbau und Schnelligkeit anzunehmen, dann ist ein Rennrad gewiss die richtige Wahl.